Kolkata & Odisha 2026 Travelogue
24. Februar - Down by the sea, I found your hidden treasure (Puri)
Heute
sind wir im Durchschnitt schon viel gesunder, ich senke ihn noch, die
Erkältung klingt aber langsam ab, am Rest arbeiten wir.
Was ich
gestern vergessen hatte zu schreiben ist, dass wir schon einen
schönen Spaziergang am Strand unternommen und uns ein Bild über das
Vergnügungsangebot gemacht haben, es gibt sogar Pferde und Kamele für
kleine Reitausflüge.
Heute war es dann soweit, wenn diese Reise
einen "Grund" oder "Anlass" hat, außer natürlich Kolkata zu besuchen,
dann den Konark-Sonnentempel, erbaut im 13. Jahrhundert, seit 1984
UNESCO Weltkulturerbe, den Ratri mir schon so lange zeigen wollte. Lang
war auch Manus' Einführung in diesen Tag, ich habe auf die Uhr gesehen,
1h10min Monolog im Auto über die Tempel in Puri und Konark, ihre
Entstehung und allerlei Geschichten und Geschichte drumrum.
Den
Konark-Tempel hat Ratri von ihrem letzten Besuch als verschlafenen Ort
in Erinnerung, jetzt kommen täglich 5000 - 10000 Besucherinnen und
Besucher, so auch heute. Um die Anlage hat sich ein touristisches
Angebot entwickelt, neben Hotels und Restaurants jede Menge Stände mit
allem, was das Herz der Reisenden begehrt.
Schön ist er dennoch,
und wie schon bei den Jain-Höhlen in Bhubaneswar reichen eigentlich
wenige Schritte abseits der Hauptpfade, um etwas Ruhe und Abstand zu
bekommen.

Nach
einem wieder hervorragenden Mittagessen in Konark, wir hatten Dalna
(Dal, also Linsen, mit Gemüse, heute Kürbis), Aubergine mit Joghurt und
wieder Badi chura, die Entdeckung der Reise, die zerstoßene Linsenmasse
mit Zwiebel und Chili, fuhren wir zurück nach Puri und ruhten uns kurz
aus. Danach folgte der Besuch des Jagannath-Tempels, den wir zwar nicht
betreten dürfen, aber bis zm Einlass zu gehen, ist kein Problem mehr.
Die große Anlage ist auch von außen sehenswert und zum Sonnenuntergang
wurden wir Zeugen des täglichen Flaggenwechsels, dazu klettern
Mitglieder einer Familie, die diese Tätigkeit ausüben darf, ohne jede
Sicherung und Hilfsmittel auf den Turm.

Nach
der täglichen, erfrischenden Dusche gingen wir zwei Hotels weiter ins
Swostipuri, ein Luxushotel erster Katergorie, und speisten im "Beach
Hut" Restaurant vorzüglich zu Abend, den wir anschließend in der Bar
auf der Dachterrasse im 14. Stock, eigentlich im 13., aber den gibt es
ja nicht, bei lauen Temperaturen und mit Meerblick ausklingen ließen.