Kolkata & Odisha 2026 Travelogue

19. Februar - In the summertime, when the weather is high (Kolkata)

Heute durften wir etwas mehr frühstücken, da wir ja nicht zum Mittagessen eingeladen waren, und saßen daher länger im Innenhof des Failawn Hotels. Anschließend schlenderten wir zum Cottage Industries Geschäft und erwarben für Mike einen neuen Ganeshi, da ihm seiner auf einer der vielen Reisen entlaufen ist, ich meine, er hatte beschlossen, in Japan zu bleiben. Im V-Mart besorgten wir noch grüne Chilisauce, hergestellt von Knorr, die Globalsierung macht vor nichts halt, dann bestiegen wir die Metro und fuhren zur Park Street.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss im "One Step Up" spazierten wir bei sehr angenehmem, sommerlichem, aber nicht zu heißem Klima zum FabIndia Experience Store, und besuchten anschließend den nahen Nature Study Park, eine kleine Grünanlage mit einem Teich. Dort wurde höchstwahrscheinlich ein 14 Jahre altes Mysterium entschlüsselt: "Das Rätsel des Fairlawn Viehs"

Es begab sich 2012, damals war der Biergarten im Fairlwan gestopft voll, und es wurden sehr ordentlich Nahrungmittel und Bier umgesetzt, dass unter unserem Tisch ein relativ großes Tier eifrig die Tischabfälle inspizierte und konsumierte, das wir nicht identifizieren konnten. Wir haben uns wiederholt Bilder von in Indien heimischen Nagetieren wie Riesenratten angesehen, aber nichts passte, und so blieb der Fall des "Fairlawn Viehs" ungelöst. Bis uns heute in besagtem Park unmittelbar nach Betreten ein neugieriger Mungo begegnete, und uns aus etwa 2m Entfernung beschnupperte. Größe, Schnauze, der buschige Schwanz, die Bewegung, beschrieben als oft und gerne in der Nähe von Menschen, alles passt, es war damals kein Nagetier, sondern ein kleines Raubtier. Wir betrachten das Rätsel als gelöst!

In the Summertime, von Mungo Jerry.

Nature Study Park

Leider waren wir zu langsam für ein Foto, aber wie ein Mungo aussieht, ist ja kein Geheimnis, also gibt es als kleinen Trost dieses Bild des Jackfrucht-Baums, allerdings ohne den wunderbaren Geruch nach süßen Früchten, den diese verströmten. Wunderbare Gerüche gab es dann auch in der Cocoa Bakery, in der wir unseren Erfolg mit Zitronentörtchen und Rumkugel feierten.

Nach der obligatorischen, spätnachmittäglichen Dusche trafen wir uns mit Theresa im Tung Fong und begingen unseren Abschiedsabend von Kolkata. Auch der uns seit vielen Jahren bekannte Kellner, der uns schon am Montag begrüßt hat, war vor Ort, da sein freier Tag verschoben werden musste, und so wurden wir auch von ihm herzlich verabschiedet, ein wie wir finden erstaunlicher und nicht selbstverständlicher Umstand.

Und nun, genau, der Balkon, das Kingfisher, ein letzter Abend in soulful Cal!, bevor wir morgen nach Odisha aufbrechen.


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